Spielbericht: KSC - Stuttgarter Kickers 3:0 (2:0)


30.03.2013 - Aus dem Wildpark berichtet Matthias Hahn

Der KSC grüßt weiter von ganz oben. Nur einen Tag vor Ostern gab es für die Stuttgarter Kickers im Wildparkstadion keine Geschenke zu holen. Im Gegenteil, der KSC ließ vor heimischer Kulisse nichts anbrennen und fuhr einen ungefährdeten 3:0- Sieg ein, der die Blau-Weißen wieder einen Schritt näher an ihr großes Ziel brachte.

Wie erwartet kehrten Hakan Calhanoglu, Daniel Gordon und Rouwen Hennings in die Startelf zurück. Martin Stoll, Gaétan Krebs und Patrick Dulleck mussten dafür auf die Bank. Außerdem fehlte Dominic Peitz aufgrund seiner fünften gelben Karte. Auf der Doppel-Sechs blieb unterdessen alles unverändert. Wie bereits in Mannheim liefen hier Steffen Haas und Kai Schwertfeger auf.

Der KSC ging von Beginn an mit großem Selbstbewusstsein zu Werke und hätte mit seiner ersten richtigen Möglichkeit auch gleich in Führung gehen können. Nach einer Hereingabe von der rechten Außenbahn kam Koen van der Biezen aus etwa sieben Metern Torentfernung zum Abschluss, traf jedoch nicht das Tor, sondern nur den Kopf des auf der Linie stehenden Kevin Dicklhuber (6.). Auch in der 13. Minute kamen die Blau-Weißen gefährlich vor das Tor der Stuttgarter. Nach einem Freistoß von Calhanolgu stieg Jan Mauersberger im Strafraum am höchsten, platzierte seinen Kopfball aber über das Gehäuse von Markus Krauss. Nur eine Minute später versuchte sich Selcuk Alibaz aus der zweiten Reihe; sein Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Von den Gästen war dagegen nicht viel zu sehen. Das Team von Gerd Dais hatte lediglich zwei Kopfbälle zu verbuchen, die für Dirk Orlishausen jedoch keine größeren Probleme darstellten (2. und 20. Minute). In der 30. Minute bekam der KSC nach einem Foulspiel an Rouwen Hennings einen Strafraum zugesprochen. Calhanoglu ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte in gewohnter Manier zum 1:0. Und auch das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst sprang der Ball nach einem Schuss von Calhanoglu noch an den linken Pfosten. In der 37. Minute war er dann aber drin. Ein langer Pass von Philipp Klingmann fand in Koen van der Biezen einen dankbaren Abnehmer und so sorgte der Holländer mit seinem 13. Saisontor für die komfortable Zwei-Tore-Führung.

Die 14250 Zuschauer sahen auch in der zweiten Hälfte einen KSC, der das Spielgeschehen auf dem Platz diktierte. Zwar agierten die Blau-Weißen nicht mehr ganz so offensiv, sodass echte Torraumszenen zunächst Mangelware blieben, doch auch die Stuttgarter Kickers versetzten ihre Anhänger mit ihrem Auftreten nicht gerade in Jubelarien, auch weil sie mit den wenigen Chancen viel zu leichtfertig umgingen. In der 74. Minute waren es dann die Hausherren, die die Zuschauer aus ihrem zwischenzeitlichen Tiefschlaf erweckten. Nach einem Eckball von Alibaz schraubte sich Daniel Gordon höher als die gegnerische Abwehrriege. Da er den Ball mit dem Kopf jedoch nicht voll traf, landete dieser rechts neben dem Gästetor. Besser machte es Jan Mauersberger in der 81. Minute, der den KSC mit seinem Tor zum 3:0 endgültig auf die Siegesstraße führte. Erneut war der Aktion ein Eckball durch Alibaz vorausgegangen, den zunächst Dennis Kempe per Kopf Richtung Tor befördert hatte, sodass der spätere Torschütze nur noch in die Maschen einschießen musste. Mit dem Sieg konnte sich der KSC weiter von seinen Konkurrenten absetzen, da diese erneut Nerven zeigten und wichtige Punkte liegen ließen.

 

 

 10. Düsseldorf 0
 11. FSV Frankfurt 0
 12. KSC 0
 13. Paderborn 0
 14. Fürth 0
 15. Sandhausen 0
 16. 1860 München 0
 17. Bochum 0
 18. Aalen 0